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Pina palmera - Hintergrund

Piña Palmeras Hintergrund:

Nachdem Frank Douglas (1932 – 1986) feststellte, daß es an Möglichkeiten zur Rehabilitation für behinderte Kinder fehlte und daß ihre Familien nur wenige Möglichkeiten hatten, um auf die Bedürfnisse ihrer Kinder einzugehen, baute er 1984 ein Weisenhaus für behinderte und/oder verstoßene Kinder.

Anna Johansson aus Schweden übernahm den Vorstand des Zentrums imNovember 1986, nachdem Frank Douglas unerwarteterweise verstarb. Jener Zeit lebten 19 Kinder, fünf Arbeiter und vier Freiwillige im Zentrum.

Im Februar 1989 wurde Piña Palmera notariell als zivile Organisation „Centro de Atención Infantil Piña Palmera“ beglaubigt. Noch im selben Jahr begannen die Beziehungen mit dem Zentrum PROJIMO in Sinaloa, gegründet von David Werner, das uns zum ersten Mal in Kontakt mit dem Modell Rehabilitation basierend auf die Gemeinde brachte.

1990 fingen wir an, die um Piña Palmera umliegenden Gemeinden zu besuchen, zum selben Zeitpunkt mit der Aufnahme von Freiwilligen, welche konstanterweise Lehrgänge in Beschäftigungs- und Physiotherapie anboten.

1991 wurde das Personal Piñas von APAC (Asociación Pro Personas con Parálisis Cerebral, I.A.P. – Interessenverband für Personen mit Cerebraler Paralyse) und vom CREE (Centro de Rehabilitación y Educación Especial – Zentrum für Rehabilitation und Heilerziehung) weitergebildet. Des selben Jahres im Juni bekamen wir eine wöchentliche Radiosendung im lokalen Radiosender in Puerto Ángel, in der das Personal Piña Palmeras die Arbeit unserer Institution verbreitet und verschiedene Themen wie Gesundheit und Behinderung behandelt.

1993 führten wir das erste Seminar mit dem Thema „Sensibilisierung auf Behinderung“ in Pochutla und in weiteren umliegenden Gemeinden durch. Wir machten eine Vereinbarung mit der Ibo-Amerikanischen Universität in Mexico City, so daß, unter anderen, Studenten der Psychologie und verschiedener Ernährungslehrgänge ihr Prakitkum und ihren Sozialdienst im Zentrum abhalten können.

Im September 1994 begannen wir mit dem Programm „Rehabilitation basierend auf der Gemeinde“ (RBC). Als Referenz benutzten wir das Manual der WHO (Lies den Bericht von Helena Eidlitz über die ersten zwei Jahre dieses Programmes).
Im April 1997 unterzeichneten wir einen Vertrag über beidseitige Kollaboration mit dem nationalen DIF (Desarollo Integral de la Familia – Nationales System für die ganzheitliche Entwicklung der Familie), von dem wir ein Rehabilitationsmodul erhielten. Im selben Jahr fing Piña Palmera an, Organisationen mit ähnlichen Zielen zu beraten, gebunden an Themen wie Behinderung und ganzheitliche Rehabilitation (Lies das Mitteilungsblatt 34, Sommer 1997).

Am 8. Oktober 1997 traf der Hurrikan Paulina auf die Küste Oaxacas und zerstörte nahezu alle Einrichtungen Piña Palmeras.

1998 wurde ein Rekonstruktionsprogramm initiiert. Im April 2000 weihten wir den Medizin- und Rehabilitationsbereich ein.

Im May 1999 begannen wir mit einem Projekt, in dem fünf Hektar Land mit der Maradolpapaya bepflanzt wurden. Das Ziel war, das Zentrum besser selber finanzieren zu können. Allerdings zerstörten die Fluten dieses Jahres die Pflanzung vollkommen.

Im Dezember besuchten uns Repräsentatoren der singapurischen Lebensretterorganisation, um uns auf die Einladung von Piña Palmera und des Lebensretters Joaquin Venado hin einen Kurs über die Ausbildung von Lebensrettern mit Behinderung im DIF in Oaxaca zu geben.

Im März 2000 unterzeichneten wir einen Vertrag mit der japanischn Regierung, welche uns die Konstruktion neuer Schlafräume für Freiwillige und Nutzer des Zentrums finanzierten. Die neuen Gebäude wurden am 29. Februar 2001 eingeweiht.

Am 21. May 2000 wurde die erste Telefonleitung in Piña Palmera, gleichzeitig mit der ersten Telefonleitung in Zipolite, installiert. Im September starteten wir mit den ersten fünf Seminare über „Institutionelle Stärkung“, gehalten von der Soziologistin Maria del Carmen Morales von der Organisation „Espiral“. Das gesamte Personal des Zentrums nahm daran teil. Im November führten wir den 2. Nationalen Kongress der zum APAC-Netzwerk zugehörigen Organisationen durch, an dem 17 Repräsentatoren aus dem ganzen Land teilnahmen. Das Thema war Rehabilitation basierend auf der Gemeinde.

Im Dezember 2001 nahmen wir am Kolloquium Behinderung und Kultur in der ENAH (Escuela Nacional de Antropología e Historia – Landesschule für Anthropologie und Geschichte) teil, wo wir unsere Arbeit vorstellten und das Seminar “Sensibilisierung auf Behinderung“ hielten. In der selben Woche nahmen wir an einem Forum von CONACULTA (Consejo Nacional para la Cultura y las Artes – Nationaler Ausschuss für Kultur und Künste) teil.

Im April 2001 weihten wir, dank der Unterstützung von AGIR aus Frankreich, der finnischen Botschaft und anderer ausländischer Organisationen den Kunsthandwerkladen und die Werkstatt, die wir erbaut hatten, ein.

2002 führte die Anthropologin Yolanda Muñoz eine Untersuchung über Behinderung und Geschlecht durch eine vergleichende Studie zwischen Piña Palmera und der Gemeinde Cuetzalan (im Norden des Staates Puebla) durch.

Im Jahr 2003 wurden wir eingeladen, in der Scranton Universität (USA) für Studenten der Psychologie ein Referat über Behinderung und Gemeinde zu halten.

Im Juli 2004 nahmen wir am 2. Arbeitstag über Behinderung und Entwicklung in Quito, Ecuador, mit einem Referat über Behinderung und RBC teil. Im September nahmen wir am Forum gegen Diskriminierung in Mexico City teil.

Noch im selben Jahr nahmen mit einem Referat am 1. Nationalen Forum Ziviler Organisationen „Kräfte für die Gesundheit in Mexiko sammeln“ in Mexico City teil.
Im November 2004 nahmen wir am Seminar über Behinderung und Reduzierung der Armut BID in Washington D.C. mit dem Referat Behinderung und Ruralität teil.

2004 nahmen wir auch am Austausch von Erfahrungen in Rehabilitation basierend auf der Gemeinde in Stockholm, Schweden, teil.

Schliesslich initiierten wir im Jahr 2004 die gemeinsame Arbeit mit PROJIMO, Más Validos de Sinaloa, mit CAMADDS in Chiapas und mit Personen, die am Thema Behinderung im Netzwerk: Behinderung und Gemeinde arbeiten.

Im Jahr 2005 präsentierten wir ein Referat im Forum für Universitätspsychologie in der Universität des Golfes von Oaxaca.

Die wichtigsten Erfolge, 1984 bis 2005:

  • Piña Palmera existiert and entwickelt sich seit 21 Jahren und behandelte mehr als 5000 Nutzer und deren Familien.

  • Generelle Änderungen in der Einstellung der Bevölkerung in der Gegend, durch Sensibilisierungsseminare mit Doktoren, Lehrern und anderer, lokaler Authoritäten und durch das lokale Radioprogramm. Heutzutage kennt und benutzt der größte Teil der Menschen aus der Gegend, in der wir arbeiten, die Begriffe Behinderung und Rehabilitation.

  • Die aktive Teilnahme unserer Nutzer innerhalb ihrer Familien und Gemeinden, sei es in der Schule oder in der Arbeit, und deren Interaktion in verschiedenen sozialen und religiösen Aktivitäten.

  • Die soziale und akademische Integration von Jugendlichen mit sehr niedrigen Einkommen und mit oder ohne offensichtliche Behinderungen. Wir haben Jugendlichen geholfen, die nun in der Universität in Oaxaca oder in Puebla studieren oder welche sich nun selbst darauf vorbereiten, ihren akademischen Grad zu verbesseren. Wir haben ausserdem erreicht, behinderte Kinder in Grundschulen im Distrikt Pochutla zu integrieren.

  • Die Teilnahme von Frauen in der Einrichtung von Gemüsegärten und in der Koordination von Aktivitäten in Piña Palmera.

  • Die Integration Jugendlichen aus der Region als freiwillige Förderer im Zentrum und in den Gemeinden.

  • Lebensretterprogramm für Personen mit und ohne offensichtliche Behinderung
    „Intensive Rehabilitationsprogramme“ für behinderte Menschen
    Frühlings- und Sommercamps für Kinder mit und ohne Behinderung
    Produktive Werkstätten für Kunsthandwerkspielzeuge und Recycling Papier, geleitet von Personen mit Behinderung.

  • Wir haben erreicht, dass behinderte Kinder und Jugendliche ihre erste Kommunion erhalten, jeder einzelne den Katechismus ganz nach seinen Möglichkeiten lernend.

  • Vertrag mit der Ibo-Amerikanischne Universität, um Studenten für Praktikas und Sozialdienst empfangen werden können.

  • Ausbildung tauber jugendlicher in mexikanishcer Zeichensprache seit 1990.
    Verbesserte Erkennung und Ausbildung von Behinderten, speziell von Kindern geringen Alters.

  • Wir haben indirekt zur Errichtung von vier Schulen für Heilerziehung an der Küste durch das SEP (Secretaría de Educación Publica – Sekratriat für öffentliche Erziehung) beigetragen.

  • Unsere Arbeit führte zur Gründung von drei Organisationen für Behinderte, mit denen wir nun zusammenarbeiten.

  • Integration neuer Kinder und Jugendlicher mit körperlichen, visuellen oder auditiven Behinderungen in verschiedene Klassen der öffentlichen Schulen.

  • Drei behinderte Jugendliche, die in Piña Palmera rehabilitiert wurden, haben ihr Universitätsstudium in Physiotherapie, Psychologie und Buchhaltung abgeschlossen.

  • Wir haben unsere RBC-Arbeit auf zwei Gemeinden im Bezirk Tehuantepec ausgeweitet.

  • Die Koordination verschiedener Institutionen auf nationaler, internationaler, privater und Regierungsebene, um Personal bezüglich der Rehabilitation basierend auf der Gemeinde auszubilden.

Erfolge bezüglich der Organisation des Zentrums:

  • Demokratisierung des Entscheidungsfindungsprozesses

  • Der Grossteil unseres Presonals arbeitet seit länger als fünf Jahren in Piña

  • Konstante Teilnahme von nationalen und internationalen Freiwilligen

  • Durchführung des „institutionellen Stärkungsprozesses“

  • Teilnahme von Psychologen in Piña Palmera

  • Teilnahme von Studenten aus nationalen und internationalen Universitäten, im Rahmen von Praktikas und/oder Sozialdiensten.