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Pina palmera - Freiwillige

Freiwillige

“Wenn Du kommst um uns zu helfen, bleib lieber daheim. Wenn du kommst um mit uns zu arbeiten, bist Du willkommen!” eine phillipinische Gemeinde

Anforderungen

Wenn du in Piña Palmera als Freiwilliger arbeiten willst, mußt Du älter als 18 Jahre sein. Du solltest Spanisch sprechen können, die Schule abgeschlossen haben oder irgendeinen Beruf oder ein Studium haben, der Piña Palmera nützt. Und Du solltest in der Lage sein, für sechs Monate zu bleiben.

Arbeiten in Piña Palmera

Um die Gruppe der Freiwilligen zu organisieren, verlassen wir uns auf Pablo, der Koordinator dieses Bereiches. Er ist für die Einführung der Freiwilligen, den Arbeitsplan, an dem Du während Deines Aufenthaltes teilnimmst, Vetragsabschlüsse und alles andere, was unter den Freiwilligen so vorkommt, verantwortlich. Um sein Gehalt bezahlen zu können, bitten wir um jedermanns Beitrag von 300 Pesos monatlich.

Unsere Anforderugen, damit Du als Freiwilliger in Piña Palmera bleiben kannst, sind:

  • Minimal für sechs Monate bleiben können.

  • Offen gegenüber einer neuen und andersartigen, kommunalen Erfahrung sein.

  • Sensibilität in Bezug auf das Thema Behinderung in ländlichen Gegenden.

  • Bereit sein, mit dem lokalen Personal zusammenzuleben.

  • Eine kreative und gesellschaftsfähige Person sein.

Notwendige, legale Prozedur

Das Visa für Freiwillige wird FM3 genannt. Um dies zu bekommen, kannst Du dich schon mal mit dem mexikanischne Konsulat in Deinem Land in Verbindung setzen. Mehrere Freiwillige haben uns berichtet, daß Mexikanische Botschaften das FM3 nicht ausstellen wollen. In diesem Fall kannst Du nach Mexiko auch mit dem Touristenvisum einreisen.

Du hast das Recht, 90 Tage zu bleiben, obwohl die Zollbeamten manchmal weniger ausstellen. Du mußt sie auf Dein Recht, 90 Tage zu bleiben, hinweisen. Wenn Du dann später in Piña ankommst, werden wir Dir helfen, das offizielle Formular für den Erhalt des FM3 auszufüllen. Du benötigst einen Kontoauszug Deines Bankkontos mit genügend Geld (für sechs Monate mehr als 15.000 Pesos).

Falls Du Student bist, brauchst Du einen gültigen Brief Deiner Universität oder Schule, der belegt, daß Du hier bist, um eine Untersuchung, ein Praktikum oder irgendeine andere Art von freiwilligem Dienst hier in Piña Palmera zu machen. Dieser muß von einem offiziellen Büro, wie der mexikanischen Botschaft in Deinem Land, einem Notariat, einem Tribunal oder dem Aussenministerium Deines Landes ins Spanische übersetzt werden.

Natürlich mußt Du Deinen Pass mitbringen. Das FM3, die legale Aufenthaltsgenehmigung für Freiwllige in Mexiko, wird Dich um die 1.500 Pesos kosten. Eine unserer Bürokräfte ist dafür verantwortlich, alle Papiere in das nächste Einwanderungsbüro in Huatulco zu bringen.

Freiwillige in Zipolite

Schon seit der Gründung des Zentrums arbeiten wir mit Freilligen zusammen. Das bedeutet 20 Jahre Erfahrung. Während dieser Zeit haben wir einige Kriterien aufgestellt. Eine ist, daß nicht mehr Ausländer wie Mexikaner im Zentrum sein sollten (das Maximum, das wir bisher hatten, waren 30% Ausländer). Neuerdings empfangen wir auch mehr mexikanische Freiwillige. Da die Mehrheit aus Großstädten und aus der Mittel-/Oberklasse kommen, stellen sie sich auch ein wenig als „Fremde“ heraus. Manchmal ist es für sie sogar noch schwieriger, kulturelle Unterschiede zu akzeptieren. Und obwohl sie Spanisch sprechen, benutzen sie ein anderes Vokabular und haben andere Gewohnheiten als die Menschen aus der Region.

Wenn Du nach Piña Palmera kommst, machst Du zuerst einen Vertrag mit unserer Institution, in dem Du dich bereit erklärst, wenigstens für sechs Monate zu bleiben. Freiwillige bekommen freie Kost und Logie (sie teilen Schlafräume mit anderen Freilligen), aber Freiwillige werden nicht bezahlt. Sie arbeiten wenigstens 35 Stunden pro Woche, maximal 40 Stunden. Das Problem, daß keine Arbeit da wäre, hat fast nie existiert, im Gegenteil. Um Gleichheit zwischen den Arbeitern und Freilligen zu schaffen, haben wir das Limit auf 40 Stunden gesetzt. Alle sechs Monate hast Du das Recht auf zwei Wochen Urlaub.

Wenn du ankommst, hast du zwei Einführungswochen. Während dieser Zeit arbeitest Du jeden Tag in einem anderen Bereich, in der Küche, in der Instandhaltung, etc. Das gibt Dir die Möglichkeit, alle Personen, die in Piña Palmera arbeiten, kennenzulernen (hier arbeiten 23 Angestellte) und die Arbeitsweise besser zu verstehen. Auch gibt Dir das die Möglichkeit, darüber nachzudenken, was Du hier tun möchtest und wie Du Deinen Beitrag optimieren könntest.

Falls Du Therapeut bist, wirst Du Dich weitestgehend in die Aktivitäten der Therapie Piña Palmeras integrieren. Dies beinhaltet die Besuche in den Gemeinden, wenn möglich, die Behandlung von Nutzern, die zur Therapie nach Piña Palmera kommen und die Teilnahme an therapeutischen Projekten in Piña Palmera (siehe „Therapie in Piöa Palmera“).

Falls Du kein Therapeut sein solltest, wirst Du Deinen Arbeitsplan jede Woche zusammen mit den anderen während dem Freiwilligentreffen gestalten. In einigen Bereichen benötigen wir jeden Tag einen Freiwilligen, in anderen nicht. Dann, während dem Treffen, kannst Du sagen, was Du gerne diese oder jene Woche machen möchtest und mit den anderen Freiwilligen verhandeln. Das bedeutet, daß Freiwillige während der Woche an verschiedenen Aktivitäten teilnehmen. Zum Beispiel sind die Besuche in den Gemeinden nicht immer für alle möglich. Die Rotation der Freiwilligen wird organisiert, so daß jeder jede Gemeinde kennenlernen kann.

Wenn jemand die eine oder andere Aktivität mehr mag, kann er sich auch entscheiden, mehr Tage in diesem Bereich zu arbeiten. Aber Du solltest flexibel sein, da Du manchmal Aufgaben übernehmen werden mußt, die du vielleicht nicht so gerne magst. Deine Arbeit hängt letztendlich von dem Bedarf des Zentrums und Deinen Fähigkeiten und Interessen ab.

Ein Anliegen Piña Palmeras ist, wie man den größtmöglichen Nutzen aus dem Wissen und den Erfahrungen der Freiwilligen ziehen kann. Auch ist es wichtig, daß die Freiwilligen flexibel sind und helfen, wenn sie darum gebeten werden, zum Beispiel durch das Waschen eines Tellers, der von jemand anderen zurückgelassen wurde oder indem man hilft, die Umgebung sauber zu halten. Die Freiwilligen haben auch den Bereich, in dem sie leben und ihre Toiletten/Duschen sauberzuhalten. Hierfür gibt es einen wöchentlichen Reinigungsplan. Sie haben sich auch um die Pflanzen in ihrem Bereich und um die Tiere der Freiwilligen (ein Hund und eine Katze) zu kümmern.

Falls Du von einem sehr sauberen Land kommst, könnte es ein bischen schwierig sein, Dich an die hier vorherrschenden hygienischen Standards anzupassen. Falls Du meinst, das es schwierig sein könnte, an diesen Dingen teilzunehmen, könnte es eine Option für Dich sein, Dir Deine Unterkunft außerhalb von Piña Palmera zu suchen. Ausserdem solltest Du auf ein paar andere Dinge aufpassen, wenn du hier lebst. Zum Beispiel solltest Du Deinen Mund immer geschlossen halten, wenn Du Dich duscht (Du kannst Dir das ja vor Deiner Ankunft angewöhnen). Zusätzlich solltest Du nur desinfiziertes Wasser benutzen, wenn Du Dir die Zähne putzt. Frische Früchte und Gemüse müssen vor dem Essen desinfiziert werden, um Infektionen mit Amöben, die hier sehr üblich sind, zu vermeiden. In Piña Palmera und in Zipolite leben verschieden Tiere: Hunde, Katzen, Hühner, Truthähne...

Tiere haben in Mexiko einen sehr unterschiedlichen Status. Viele Europäer könnten Probleme haben, die Art und Weise, wie Tiere in Mexiko behandelt werden (Schläge, Tritte z.B.), zu verstehen. Hunde werden als potientielles Infektionsrisiko angesehen und werden konsequent behandelt. In vielen Ländern werden Hunde wie Familienmitglieder behandelt. Sie dürfen eventuell vom Teller essen und im Bett schlafen. Dies ist etwas, was Mexikaner aus hygienischen Gründen niemals akzeptieren würden.

Die Küste von Oaxaca ist das Zuhause vieler Tierchen, Nager und Insekten. Moskitos sind immer ein Teil des Lebens und können ziemlich nervig sein, besonders wenn der Sonnenuntergang beginnt. Um Moskitostiche zu vermeiden wird Mückenspray empfohlen, da Moskitos Malaria oder Denguefieber übertragen können. Allerdings ist es auch nicht üblich und es gibt keinen Grund, in Panik auszubrechen.

Diese Krankheiten sind nicht tödlich, obwohl sie sehr unangenehm sind. Das klassischste Problem ist, die Stiche aufzukratzen, was wiederum leicht Infektionen hervorrufen kann. Die Regenzeit (Juni – Oktober) kann auch sehr nervenaufreibend sein. „Nach zwei Wochen durchgehenden Regens schien es, als würde sich alles in einen riesigen Komposthaufen verwandeln. Wasser, Ton, Matsch und Moskitos waren überall. Ich fühlte mich, als würde ich verwesen“. Linnea Wesslund, frühere Freiwillige.

Privatsphäre ist ein Wort, das in Piña Palmera nicht existiert. Falls du besondere Erwartungen in Bezug auf deine Privatsphäre haben solltest, könntest du hier harte Zeiten erleben. Es sind immer Menschen um einen herum, was ab und zu sehr begrüßenswert sein kann. Aber manchmal kann es wichtig sein, etwas Zeit außerhalb zu verbringen und einen Ruhigen Ort zu finden, falls notwendig. Eine andere wichtige Sache ist, in aller Ruhe anzukommen.

Fang nicht gleich am ersten Tag an, wie ein Verrückter zu arbeiten, da es in der ersten Zeit sehr wichtig ist, sich an das Klima, den Zeitunterschied und den Lebensrythmus anzupassen.

Menschliche Beziehungen in Piña Palmera sind essentiell. Wir messen dem mehr Wert bei als der Effizienz. Es ist wichtig, daß alle Freiwilligen wirklich versuchen, ihre freiwilligen Mitarbeiter und die Mitarbeiter Piñas zu verstehen. Dies schafft eine angenehme Atmospäre für alle.

Wir empfehlen die Lektüre des Buches „Disabled Village Children“ von David Werner (herausgegeben von der Hesperian Foundation), bevor Du nach Piña Palmera kommst. Wir integrieren viele Aspekte dieses Buches in unsere Arbeitsweise.

Kulturelle Unterschiede

Unter allen Unterschieden tritt einer besonders hervor: die Mehrheit der Freiwilligen kommt aus sehr „verbalen“ Ländern, was sie etwas enttäuschen könnte, da ihnen hier die Kommunikation fehlen wird. Die Menschen hier lernen durch Beobachtung, wie etwas zu tun ist und sie erwarten, daß die Freiwilligen auch auf diese Art lernen. Aber es gibt keinen Grund, sich zu schämen, wenn man um Erklärung bittet falls man etwas nicht versteht. Viele Freiwilligen haben auch eine andere Vorstellung von „Zeit“ und es ist schwer, sich an den Rythmus einer Kultur, in der „Effizienz“ nicht auf die selbe Art und Weise gewertet wird, anzupassen. Der Kulturschock kommt mehr oder weniger nach sechs Monaten. Die ersten sechs Monate sind „National-Geographic-Time“, alles ist anders, exotisch und großartig. Diese Zeit ist vorbei, wenn Du Dich wirklich mit Dir selbst und mit einem Glaubenskonstrukt, anders als das Deine, auseinanderzusetzen hast.

Es ist wirklich sehr wichtig, daß sich Freiwillige für die Kultur und die Menschen in Mexiko interessieren und das sie wirklich versuchen, sich in die Gruppe der Menschen, die in Piña Palmera arbeiten, zu integrieren. Zum Beispiel haben die Freiwilligen in Gegenwart der Mitarbeiter Spanisch zu sprechen. Piña Palmera ist groß, hier arbeiten 23 Personen. Somit wird Zeit vonnöten sein, um alle Menschen kennenzulernen und zu arbeiten anzufangen. Das ist der Grund, warum wir Freiwillige, die sich bereit erklären, für wenigstens sechs Monate zu bleiben, bevorzugen.

Eine Sache, die wir auch festgestellt haben ist, daß es manchmal hart für die Freiwilligen ist, unsere Art zu arbeiten und warum wir die Dinge so tun wie wir sie eben tun, zu verstehen. Es ist sehr wichtig, daß Du zum Ausdruck bringst was Du fühlst. Der Vorstand und die Freiwilligenkoordination sind immer für Dich da, um Dir zuzuhören und um Dir Deine Fragen zu beantworten. Zeig uns Deine Probleme, behalte Deine Zweifel, Deine Wut oder Missverständnisse nicht für Dich. Man kann aus Konflikten immer etwas lernen.

Piña erwartet nicht, daß Du herkommst, um alles zu ändern was Du als schlecht betrachtest. Hier geht es nicht um die Reproduktion von Modellen, die irgendwo anders schon existieren mögen, aber es geht um neue Wege, mit behinderten Personen zu arbeiten. Piña ist weder ein Krankenhaus noch eine Gesellschaft. Wir respektieren den Rythmus jeder Person. Und der Freiwillige gewinnt eine Menge für sich, wenn er versucht, alles zu verstehen was in seiner Macht steht und sich an diesen, für ihn neuen Lebensrythmus anzupassen. So kann er neue Lebensweisen erforschen. Neue Ideen sind immer willkommen, wenn Du welche haben solltest. Aber vergiß nicht, daß hier nicht alle guten Ideen auch angewendet werden können.

“Versuche, Dich selbst zu verbessern. Das ist das einzige, was Du für die Verbesserung der Welt tun kannst.”
Paulo Coelho.

Im allgemeinen haben wir sehr gute Erfahrungen mit Freiwilligen gemacht. Viele von ihnen erhalten den Kontakt mit uns aufrecht, wenn sie in ihr Heimatland zurückkehren. Sie besuchen uns und schicken uns Postkarten. Einige fahren fort, Piña Palmera zu unterstützen, indem sie helfen, Spenden für Piña zu finden oder Informationen über unsere Arbeit zu verbreiten.

Die Mehrheit sind Jugendliche und ihr Aufenthalt in Piña Palmera beeinflußt später, in ihrer Zukunft, die Auswahl ihres Studiums oder ihrer Arbeit. Wir sehen dies auch ein wenig als einen kleinen Austausch zwischen „Nord“ und „Süd“ an, welcher hoffentlich in der Zukunft beide Welten zusammenbringen wird. Der Austausch zwischen „Nord“ und „Süd“ bereichert beide Seiten. Die Freiwilligen zeigen auch den Menschen hier viele Dinge und lernen genauso eine Menge. In fast allen Fällen ist es eine Erfahrung, die sie transformiert.

Einige Buchtips:

  • "100 años de soledad”, Gabriel García Marques

  • "Mexiko an der Grenze zum Chaos", Andres Openheimer

  • Abhandlungen des Chefs Tuiavii von Tiavea

  • "Las venas abiertas de América latina", Eduardo Galeano

  • "Where there is no doctor", "Promoting Health", David Werner
    Bücher von Carlos Castañeda

Vor der Ankunft

Es ist sehr wichtig, daß Du uns vor Deiner Ankunft kontaktierst. Wir planen die Aufenthalte der Freiwilligen, damit wir die Zeit haben, um alle notwendigen Vorkehrungen zu treffen. Am besten wäre es, wenn Du uns ungefähr sechs Monate vor Deiner geplanten Ankunft schreibst. Es ist uns auch aufgefallen, daß Lleute, die ohne jeglichen vorhergehenden Kontakt erscheinen, dazu tendieren, genauso schnell und informell verschwinden, wie sie gekommen sind. Frag uns, was Du willst. Es gibt keine uninteressanten Fragen. Behalte Deine Zweifel nicht für Dich, falls Du Dich entscheiden solltest, herzukommen. Das wird Dir einen weitaus besseren Aufenthalt ermöglichen. Du kannst einige Fragen in den FAQ’s weiter unten finden.

Nach Piña Palmera kommen

Bitte siehe die Seite „Kontaktier Uns“.

Häufig gestellte Fragen über den Freiwilligendienst in Piña Palmera

Brauche ich irgendwelche Impfungen?

Nationale Instanzen empfehlen Impfungen gegen Hepatitis A, Typhus und Diphterie und gegen Tetanus-Polio. Impfungen gegen Gelbfieber und Tollwut sind nicht notwendig. Die hier vorkommende Malaria, Typ Vivax, kommt in der Region häufig vor, obwohl nicht allzu viele Fälle in der Gegend vorkommen. Es ist möglich, die Medizin hier gratis zu bekommen, falls nötig.

Allerdings ist es nicht empfehlenswert, Präventivmedizin gegen Malaria zu nehmen, da sie die Leber angreifen. Tuberkulose und Salmonellen gibt es hier auch, also solltest Du vorsichtig beim Händewaschen, beim Essen, Händewaschen etc. sein. Wir schlagen den Besuch einer Spezialklinik für Tropenmedizin vor, bevor du kommst. Dort kann man Dir spezielle Empfehlungen in Bezug auf die Impfungen, die Du benötigst, machen.

Wie viel Geld benötige ich?

Das ist eine schwierige Frage. Ein Frühstück, Mittagessen oder Abendbrot kostet zwischen 45 und 60 Pesos, was ungefähr 3 oder 4 Euro sind. (4 oder 5 Dollar). Falls Du rauchst und trinkst, wirst du weitaus mehr ausgeben, obwohl hier alles billiger ist (eine Schachtel Zigaretten kostet um die 20 Pesos, eine Flasche Bier um die 15 Pesos). Falls Du planen solltest, in Mexiko zu reisen, wirst Du den Bus bezahlen müssen, was wohl die größten Kosten mit sich bringt (von 20 bis 50 Pesos in die nächstgelegenen Städte bis zu 1.500 Pesos in den Norden des Landes). Für sechs Monate schätzen wir den ungefähren Geldbedarf auf 1.000 Dollar. Allerdings kann das von Fall zu Fall stark variieren. Wir empfehlen den Gebrauch von Traveller Checks und Bargeld. Es gibt auch Geldautomaten in Pochutla, aber diese verlangen eine hohe Kommission wenn Du Geld mit der Kreditkarte abhebst. In Zipolite ist es nicht möglich, mit Karte zu zahlen.

Benötige ich eine Krankenversicherung?

Ja, es ist wichtig eine Vesicherung für die Reise abzuschließen. Bitte bring alle Versicherungspapiere mit. Hier gibt es nur ein Krankenhaus, in dem es kaum Spezialisten gibt.

Wie wird meine Adresse sein?

- Dein Name -
C/o C.A.I. Piña Palmera A.C.
Apartado Postal 109
C.P. 70900 Pochutla Oaxaca
México

Wie kann mich meine Familie erreichen?

Direkt in Piña unter 00 52 958 58 43 147 oder mit dem Fax unter 00 52 958 58 43 145. In Notfällen kannst Du bei Balbino unter 00 52 958 58 43 173 anrufen. Das maximale Zeitlimit für jeden Anruf beträgt fünf Minuten.

Kann ich in Piña Palmera meine Emails abrufen?

Nein, aber es gibt einige Internetcafes in Zipolite (15 Pesos die Stunde, mehr oder weniger).

Welchen Kameratyp sollte ich mitbringen?

Am besten wäre eine Digitalkamera. Du kannst Fotos für Piña machen und sie auf die Computer in Piña runterladen. Du kannst auch eine Analogkamera mitbringen, aber Filme sind hier sehr teuer. Vorsicht, wir empfehlen die Versicherung Deiner Kamera, falls sie wertvoll sein sollte. Die Kameras der Freiwilligen verschwinden immer wieder.

Kann ich hier irgendwo Wörterbücher und Bücher in Englisch, Spanisch oder anderen Sprachen ausleihen?

Es gibt in Piña Bücher in Spanisch, Englisch und in Schwedisch, die Du auch nutzen kannst, wenn Du willst. In San Agustinillo, ungefähr 10 Minuten von Piña, kannst Du gratis Bücher mieten, wenn Du willst. In Mexico City und in Oaxaca City kannst Du Buchläden finden, die Bücher in zahlreichen Sprachen verkaufen. Bitte bring Dein eigenes Wörterbuch mit.

Was sollte ich sonst noch mitbringen?

Bring Bettlaken, Handtuch, Regenkleidug, Mückenspray, Sandalen, Taschenlampe, Badeklamotten und Sonnencreme mit, wenn Du magst (ist hier schwer zu finden). Du kannst den größten Teil dieser Dinge in Pochutla, eine halbe Stunde von hier, finden. Alles außer Nutella ist hier billiger als in Deinem Land.

Kann ich Kinderspielzueg mitbringen?

Ja, das ist eine sehr gute Idee. Aber sei vorsichtig mit flauschigen oder langhaarigen Puppen. Die werden hier sehr schnell sehr dreckig.

Wenn ich im Februar komme, ist die Hurrikansaison dann schon vorbei?

Nein, die Hurrikansaison dauert von Mai bis November.

Können behinderte Freiwillige auch in dem Zentrum leben?

Ja, im Januar 2001 haben wir die neuen, barrierefreien Freiwilligengebäude eingeweiht.

Zahlt das Zentrum eine Arbeitsentschädigung oder die Reiseversicherung?

Nein, wir bezahlen Vesicherungen nur für Angestellte, nicht für Freiwillige. Die Reise zahlen wir auch nicht. Wir kommen nur für Kost und Logie auf, falls möglich. Es ist wichtig, daß der Freiwillige seine eigenen Versicherungen abschließt, wenn er hier herkommt.

Was habe ich als Freiwilliger zu bezahlen?

Du wirst monatlich 200 Pesos für das Gehalt des Freiwilligenkoordinators zu bezahlen haben. Ausserdem wirst Du Dich am Kauf des Futters für die Tiere der Freiwilligen, dem Gas für die Freiwilligenküche beteiligen und, natürlich, für Extradinge, die Du eventuell essen möchtest, selber aufkommen. Die Mehrheit der Freiwilligen kauft sich Extraessen (Milch, Früchte, Fisch...), welche sie in dem Kühlschrank der Freiwilligen aufbewahren.

Kann ich jedesmal in die Gemeinde fahren?

Als Therapeut wirst Du zahlreiche Möglichkeiten haben, zu fahren. Falls Du kein Therapeut bist, wirst Du mit den anderen Freiwilligen verhandeln müssen, so daß jeder mal fahren kann. Mehr oder weniger wirst Du ein oder zwei Mal im Monat fahren können.

Ist es möglich, ein Privatzimmer zu bekommen?

Nein. Falls es sich um einen Spezialfall handelt, kannst Du uns das per Email mitteilen. Aber normalerweise sind die Räume geteilt.

Was, wenn ich kommen will, aber für weniger als sechs Monate?

Normalerweise ist das nicht möglich. Aber Du kannst uns eine Email schicken, damit wir überprüfen können, ob wir Platz für Dich haben. Zum Beispiel, falls Du ein spezielles Projekt hast.

Soll ich irgendwelche Präventivemdizin mitbringen?

Du kannst Mittel gegen Magen- und Verdauungsprobleme (Durchfall, Verstopfung…), gegen verschiedene Schmerzen und einfache Infektionen mitbringen. Aber Du kannst auch hier jegliche Medizin einfach bekommen.

Habt Ihr desinfiziertes Wasser oder soll ich Tabletten mitbringen?

Wir benutzen zum Kochen und zum Trinken ausschliesslich desinfiziertes Wasser. Tabletten sind nicht nötig, aber Du kannst Desinfektionstropfen z.B. für Gemüse mitbringen.

Soll ich ein Moskitonetz mitbringen??

Nein, Piña wird Dir eins leihen. Aber wenn Du willst, kannst Du ein rechteckig geschnittenes mitbringen, da diese besser zu unseren Betten passen.

Soll ich Mückenspray oder Sonnencreme mitbringen?

Ja, vorzugsweise bringst Du Dein eigenes Mückenspray und Sonnencreme mit. Hier sind sie teurer.

Ich spreche kaum oder kein Spanisch. Kann ich trotzdem kommen?

Es wird bevorzugt, wenn Du vor Deiner Ankunft Spanisch lernst, Deiner eigenen Integration wegen, aber auch aus Respekt gegenüber der Gemeinde.

Wie sind die Arbeitszeiten?

Normalerweise arbeiten wir von 8:30 bis 14:30, außer an Feirtagen. Freiwillige haben Nachmittags frei.

Preisbeispiele (1 Dollar ist ungefähr 11.25 Pesos wert, 1 Euro ungefähr 14.5 Pesos):

Besuch beim Arzt: 80 – 200 Pesos. Aber der Arzt Piñas behandelt Freiwillige gratis.
Medizin: 80 – 200 Pesos
Ticket für den Bus nach Mexico City: 315 - 504 Pesos
Eiscreme: 8 – 16 Pesos
1 Liter Milch: 11 Pesos
öffentliche Verkehrsmittel von Pochutla nach Zipolite:
Individual: 60 – 100 Pesos
Sammeltaxi: 12 Pesos
“camioneta”: 7 Pesos
Badeanzug: 200 – 300 Pesos
Sonnencreme: 95 Pesos
Shampoo: 20 – 40 Pesos
Zahnpasta: 10 – 15 Pesos
1 Kilo Bananen : 5 Pesos
1 Kilo Äpfel: 16 Pesos
Glas frischer Orangensaft: 15 Pesos
Hut: 35 Pesos
Mückenspray: 50 Pesos
1 Paar Flip-Flops: 30 Pesos

 

¡Hallo!
Um als Freiwilliger in Piña Palmera zu arbeiten, solltest Du fließend Spanisch sprechen. Wir benötigen hauptsächlich Physiotherapeuten, Ergo- und Sprachtherapeuten, Pädagogen, Lehrer, Krankenschwestern, Erzieher, Psychologen, Soziologen, Anthropologen, Agronomen, Administratoren und Ökonomoisten, Schreiner und Maurer, vorzugsweise mit Erfahrungen mit zivilen Organisationen. Allerdings haben viele unserer Freiwilligen auch andere Berufe und/oder Erfahrungen.
Freiwillige helfen hauptsächlich im Garten, in der Instandhaltung, der Schreinerei, der Küche, in verschiedenen Workshops (Holz und Farbe Workshop, Papier Recycling, Kunsthandwerksladen), im Spezialpflegebereich und in der Therapie.
Wir brauchen immer Unterstützung im Spezialpflegebereich – was bedeutet, vier Jugendlichen mit schweren Behinderungen, die in unserem Zentrum leben, zu assistieren. Sie benötigen Hilfe in fast allen Aktivitäten des täglichen Lebens. Vorzugsweise hättest du schon Erfahrungen mit behinderten Menschen gesammelt, aber nicht obligatorisch. Die Qualitäten, die wir hauptsächlich suchen sind Interesse, Geduld und Liebe.
Als Freiwilliger wirst Du nicht bezahlt, aber wir geben Dir zu essen (wir essen hauptsächlich Reis, Bohnen, Eier und Tortillas). Auch haben wir reichlich Schlafplätze in Gemeinschaftsräumen. Falls Du ein Zelt hast, kannst Du es hier in Piña Palmera aufstellen. Am Strand gibt es ausserdem Kabinen und Räume zu mieten. Der Preis variiert zwischen 80 und 200 Pesos die Nacht (1 Dollar hat einen Wert von ungefähr 11.40 Pesos). Wir haben ein einfaches Haus und einige Kabinen, in denen insgesamt 10 bis 15 Freiwillige leben können. Wenn Du uns rechtzeitig schreibst, könnten wir Dir dort einen Platz reservieren.
Was Du hier tun wirst, hängt von Deinem Wissen, Deinen Fähigkeiten und Deinen Interessen, aber auch von Piña Palmeras Bedarf ab. Bitte zögere nicht, uns zu kontaktieren, falls Du in Piña Palmera als Freiwilliger arbeiten willst oder falls du irgendwelche Fragne haben solltest.

Mit freundlichen Grüssen,
Der Freiwilligenkoordinator

Pablo Rodríguez